Unser gestriges Gespräch über den Umgang mit Sprache am Beispiel des N*-Wortes hat mich sehr gekränkt. Ich hatte den Eindruck, das meine Erfahrungen relativiert und banalisiert werden. Das ich von meinen persönlichen Erlebnissen berichtet habe, um Dich vom Konkreten aufs Allgemeine schließen zu lassen, hatte zur Folge, daß Du Dich darauf zurückziehen wolltest, selbst ebenfalls diskriminierende Erfahrungen gemacht zu haben. Ich bedaure zutiefst, das Du erniedrigenden Situationen ausgesetzt warst, aber diese Vorgehensweise stellt für mich eine weitere Kränkung dar, weil sie die fortlaufende Herabwürdigung durch Sprache und die damit verknüpften Assoziationen verharmlost.
Ich befürchte, daß ich Deine Sprache in der Vergangenheit oft falsch verstanden habe. Was ich als ironische Distanzierung wahrnahm war womöglich der Versuch, Worte nach eigenem Gutdünken zu belegen. ( Sprache und Rassismus )
Diese Vermeidungsstrategie trägt aber nicht, denn die Benutzung von Worten geschieht immer in ihrem eigenen ( geschichtlichen ) Kontext, wäre es anders, so könnte man auch argumentieren, jemanden ein Arschloch zu nennen seie nicht beleidigend gemeint, das wäre ja bloß ein Körperteil. Die Entscheidung, welche Bezeichnung beleidigt, kann immer nur durch die Betroffenen geschehen, und damit ist nicht gemeint, daß das N*-Wort OK ist, wenn Du irgendjemanden kennst, der es duldet. Es ist eben nicht meine Überempfindlichkeit, die mich hier aufbegehren lässt.Ich verwehre mich gegen einen bagatellisierenden Umgang mit diffamierenden Worten. Nicht nur, weil sie mir einen Platz zuweisen, der mich als eine Abweichung von der Norm beschreibt, sondern auch, weil der leichtfertige Umgang damit die Unterstützt, die es eben doch so meinen, wie ich es Dir nicht unterstelle. Eine politisch korrekte Sprache anzustreben ist der Respekt, den wir jenen entgegenbringen können, die strukturelle Gewalt permanent auch eben durch Worte erleben. Dieses nicht als ein Problem erkannt zu haben, werfe ich Dir nicht vor. Aufgrund Deiner - von mir gemutmaßten - Sozialisation war es für Dich nicht notwendig, Dich damit auseinanderzusetzen. Und als weissPrivilegierter ist es womöglich nicht naheliegend, Dich mit Deiner Hautfarbe zu beschäftigen, oder mit der anderer. siehe hier: Nachhilfe im Weisssein
Ich fühle mich kategorisiert, wo ich noch gestern dachte, ich seie geachtet.
Ich verspüre das Bedürfnis, Deine Einsicht zu befördern, ich suche nach Worten, Dir verständlich zu machen, wie tief verletzend der Gebrauch von diffamierenden Worten ist, ich suche Vergleiche, die Dir einleuchten könnten. Dann wieder bin ich geneigt den ganzen Vofall zu bagatellisieren, mein zuvor empfundenes Verbundenheitsgefühl zu Dir ins lächerliche zu ziehen: "Das ist nur irgendein Spack aus dem Netz."
Das ist echt sehr, sehr besonders schade.
Du kannst Rassismus widerstehen!
I was dragged into this Universe irregularly and by a blasphemous and sick sense of Humor. Tell me who has done that to me! Or better, tell me how I can reach home. There I´m strong, beautyful, smart `n beloved for sure. So,now for the time in which you are able to say something to me - before I`ll be gone - do not waste time. You`ve got 10 seconds: say something noteworthy, `cause I will take the first opportunity to leave.
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Donnerstag, 24. Mai 2012
Weil das Wort verletzt
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Dienstag, 13. Dezember 2011
Du kannst sicher gut singen und tanzen
Die charmantesten Vorurteile sind mir die unerträglichsten.
Und charmant sind sie ja auch nur auf den ersten Blick, eigentlich eine bodenlose Frechheit, sich mit einer Erwartungshaltung auseinandersetzen zu müssen, die allein auf Merkmalen beruht, die ich nicht beeinflussen kann. Natürlich kann ich nicht deshalb singen, weil ich schwarz bin, sondern weil ich talentiert bin. Weil ich geübt habe. Weil es mir Freude macht. Nun aber, nachdem ich den jugendlichen Überschwang verloren und der Last der Vorurteile erlegen bin, habe ich es seit Jahren nicht öffentlich getan. Auch öffentlich zu tanzen habe ich mir abgewöhnt. Die Freiheit zu sein ist abhanden gekommen, mit jedem Schritt der Bewusstwerdung im Zuge von unausgegorenen Unterstellungen wie: "Ist ja klar dass Du musisch bist, so als Schwarze."
Ich war immer vieles.
Schon als kleines Mädchen geprägt durch die Tatsache "anders" zu sein als die anderen Kinder früh im Kopf unterwegs und auf der Suche nach Normalität und Zugehörigkeit, gab und gibt es eben auch die andere Seite, die Lebensfreude, die Ausgelassenheit, die für mich konkret ja, eben immer mit singen und tanzen Ausdruck findet. Und die öffentlich ambivalent wurde, seit ich bemerkte, dass ich darauf durch meine Hautfarbe bedingt werde.
Die "Lookism" Diskussion, von der ich nur selten am Rande etwas mitbekomme, stößt da eine erduldete Schmach neu wieder an. Ich hatte mich längst daran gewöhnt, Vorurteilen äußerlich mit einem Lächeln zu begegnen, sie kalt auszuhebeln und die entwürdigende Notwendigkeit mich Ihnen zu stellen, als unwichtig vor mir selbst verborgen.
Es gibt Kleidungstabou's in meinem Leben. Ich würde sicher nicht in afrikanischer Kleidung das Haus verlassen. Das geht soweit, dass ich kaum je mehr als 2 Farben gleichzeitig anziehe, und eine davon ist meistens schwarz. Ich kleide mich nicht feminin. Ich trage immer Hosen. Und ich habe längst vergessen, ob ich das tue, weil es mir gefällt, oder weil ich nicht auf ein wie auch immer geartetes StereoTyp als Afrikanerin reduziert werden will.
Und charmant sind sie ja auch nur auf den ersten Blick, eigentlich eine bodenlose Frechheit, sich mit einer Erwartungshaltung auseinandersetzen zu müssen, die allein auf Merkmalen beruht, die ich nicht beeinflussen kann. Natürlich kann ich nicht deshalb singen, weil ich schwarz bin, sondern weil ich talentiert bin. Weil ich geübt habe. Weil es mir Freude macht. Nun aber, nachdem ich den jugendlichen Überschwang verloren und der Last der Vorurteile erlegen bin, habe ich es seit Jahren nicht öffentlich getan. Auch öffentlich zu tanzen habe ich mir abgewöhnt. Die Freiheit zu sein ist abhanden gekommen, mit jedem Schritt der Bewusstwerdung im Zuge von unausgegorenen Unterstellungen wie: "Ist ja klar dass Du musisch bist, so als Schwarze."
Ich war immer vieles.
Schon als kleines Mädchen geprägt durch die Tatsache "anders" zu sein als die anderen Kinder früh im Kopf unterwegs und auf der Suche nach Normalität und Zugehörigkeit, gab und gibt es eben auch die andere Seite, die Lebensfreude, die Ausgelassenheit, die für mich konkret ja, eben immer mit singen und tanzen Ausdruck findet. Und die öffentlich ambivalent wurde, seit ich bemerkte, dass ich darauf durch meine Hautfarbe bedingt werde.
Die "Lookism" Diskussion, von der ich nur selten am Rande etwas mitbekomme, stößt da eine erduldete Schmach neu wieder an. Ich hatte mich längst daran gewöhnt, Vorurteilen äußerlich mit einem Lächeln zu begegnen, sie kalt auszuhebeln und die entwürdigende Notwendigkeit mich Ihnen zu stellen, als unwichtig vor mir selbst verborgen.
Es gibt Kleidungstabou's in meinem Leben. Ich würde sicher nicht in afrikanischer Kleidung das Haus verlassen. Das geht soweit, dass ich kaum je mehr als 2 Farben gleichzeitig anziehe, und eine davon ist meistens schwarz. Ich kleide mich nicht feminin. Ich trage immer Hosen. Und ich habe längst vergessen, ob ich das tue, weil es mir gefällt, oder weil ich nicht auf ein wie auch immer geartetes StereoTyp als Afrikanerin reduziert werden will.
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Sonntag, 13. November 2011
Heute Du
Die Frage ist: Ist die Sehnsucht groß genug,
um sich auf Kompromisse einzulassen
oder: Stimmt die Lebenslüge der Freiheitssucher, und tatsächlich ist "Jeder Kompromiss ein weiterer Beschiss".
In der Auseinandersetzung mit dem Gegenüber,
in der Projektion ist immer die Selbsterfahrung möglich.
Ohne Abgrenzung keine Hinwendung,
ohne Zuneigung keine Erfahrung.
Während der Beschäftigung mit den eigenen Idealen ist
eine idealisierende Vorstellung des Selbst einfach.
Es ist aber ja nicht das Objekt, das die Begierde auslöst,
da es ein Objekt ist, ist es weder zu- noch abgeneigt,
es verhält sich Objektgemäß neutral.
Erst unsere Projektion belegt es mit Eigenschaften,
erst unsere Wünsche geben ihm Bedeutung.
Vielleicht ist die Frage also:
aus welcher Tiefe wird der Wunsch nach Einigung geboren,
ist es die Aneignung, die hier ersehnt wird und
erwuchs der Wille aus dem Mangel an alternativer Vorstellung,
oder ist hier tatsächlich ein Übermaß, das einen Kanal sucht?
Schlussendlich bleibt die Frage:
Von wo kommen wir, zu begehren was sich bietet.
"Wär nicht das Auge sonnenhaft, Die Sonne könnt es nie erblicken" gab uns J.W.G.
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Samstag, 1. Oktober 2011
weg
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Samstag, 23. Juli 2011
Kinder, die wegen der Ausbeutung der sogen. 3tten Welt sterben,
sind nicht nut Tote
sondern auch ein Politikum, dem wir uns zu stellen haben,
aber für jeden der A.W. sein Herz geschenkt hat
ist ihr Tod zur Zeit eben anrührender.
Vergleichen hieße beiden Unrecht tun.
Warum aufrechnen?
Vergleichen hieße beiden Unrecht tun.
Warum aufrechnen?
Solange Menschen in der Lage sind etwas zu fühlen, sind sie nicht verloren. Wenn wir aber sagen: dieses ist schlimm,aber jenes ist schlimmer werden wir zynisch.
1000e Menschen die verhungern sind dringend. Weil wir, die Weltgemeinschaft, die imaginäre, vielleicht einige retten können.
1000e Menschen die verhungern sind dringend. Weil wir, die Weltgemeinschaft, die imaginäre, vielleicht einige retten können.
Eine tote Sängerin ist schlimm, aber nicht dringend.
Es drängt aber, ein Umgehen miteinander zu finden, das nicht aus Häme besteht, nur weil jemand öffentlich scheitert.
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Freitag, 22. Juli 2011
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Donnerstag, 26. Mai 2011
TRAUMATA
Grenzen, deren Überschreitung einmal zugelassen wurde, sind konsequent inexistent. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Ab-grenzung erheblich erschwert, wenn nicht gar ausgeschlossen. Gewalterfahrung nutzt sich ab, weil Grenzen bedingt verschiebbar sind. Bereits erlittene Gewalt befähigt Opfer darin, sich der Selbstwahrnehmung zu verweigern, Grenzwahrnehmung in das Unbewusste auszulagern und somit vor sich selbst zu tarnen. Opfer haben keinen Zugriff auf die Feintarierung ihres internalen Selbstschutzes. Ihr Schutz muss total sein, alles andere wäre der Tod ihrer Seele, befürchten sie. Sie taumeln zwischen den zwei Polen der Extreme von Selbstüberschätzung und Selbstverleugnung. Täten sie dies nicht, so stünden sie der Erkenntnis der eigenen Ohnmacht und der Hilfsbedürftigkeit gegenüber.
Die Einschätzung der Über-lebensfähigkeit entwirft der Denkende anhand von bereits er-lebten Situationen. Die Einschätzung des eigenen Status stammt aus der nachträglichen Beurteilung der Bewältigung der Vergangenheit. Diese Beurteilung schleift sich ein, wird zur Basis. Aufgrund dieser wird die Projektion auf die gegenwärtige bzw. zukünftige Lage vorgenommen. Die Möglichkeit eine Konstellation relativ schadensarm zu überstehen ist tatsächlich jedoch abhängig von der Wahrung der Würde des Subjekts, und somit nur vordergründig der Selbsteinschätzung unterworfen. Darunter liegend geschieht eine -dem bewussten Zugriff unzugängliche- Verletzung, die auf persönlichen und allgemeingültigen Werten gründet.
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Dienstag, 17. Mai 2011
SELBSTBEFRIEDIGUNG
Wenn jemand zu der Überzeugung kommt, sich selbst befriedigen zu wollen, so ist es ein Fortschritt auf dem Weg der bewussten Gestaltung des eigenen Lebensweges dies bewusst zu tun. Erster Schritt zum bewussten Umgang mit Sexualenergie: Sich vor einen Spiegel setzen und sich dabei in die Augen schauen, während man sich selbst befriedigt, dann ist es wahrhaftig.
Der zweite Schritt ist natürlich die schonungslose Offenlegung der Motivation, um den Abgründen des Ego auf die Spur zu kommen. Ist es progressive Muskelrelaxation im Sinne von Triebabfuhr so wäre dies zumindest insofern wenig förderlich für die eigene Entwicklung des Bewusstseins, als daß in diesem Fall seelische Spannungszustände über den Umweg der körperlichen Entkräftung ruhig gestellt werden sollen.
Das ist vom Prinzip her nichts anderes als Drogen nehmen, ungeachtet der Tatsache das es in einer Gesellschaft die Aufklärung mit Pornographie verwechselt deutlich akzeptierter ist.
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Dienstag, 10. Mai 2011
Katholische Tradition
Interessant zu erwähnen ist sicherlich,
daß Katholiken
das Kreuz des Antichristen schlagen,
wenn sie sich
bekreuzigen.
Sie ziehen mit der rechten Hand
von der Stirn zum Sternum
und dann von der linken Schulter nach rechts.
(So wird der waagerechte Balken im unteren Abschnitt des Kreuzes gemacht,
also proportional genau verkehrt herum wie das Christuskreuz.)
Sie schlagen das umgekehrte Kreuz,
und werden wieder einmal nicht über Symbolismus aufgeklärt,
geschweige denn,
daß sie wissen,
was diese Handbewegung
auf das Magnetfeld des Körpers bewirkt -
die oberen Energiezentren werden durch die erste Bewegung
von oben nach unten
verschlossen
und durch die zweite Bewegung
den Querschlag
versiegelt -
also ein Verschluß der Energien.
Ebenso wirkt das Kreuzzeichen,
das vor allem die Katholiken
auf die Stirn von Neugeborenen machen
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Freitag, 6. Mai 2011
Chimamanda Adichie: The danger of a single story
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Samstag, 30. April 2011
Wenn es Zeit ist
Wenn Dein Stolz nicht länger
über Barrikaden Dich trägt,
Wenn die Glitzereffekte Dich unberührt lassen
Wenn der Spieler längst besiegt
und der Magier kein Zeitvertreib mehr ist
Wenn das Leben nackt
-schnörkellos-
und zitternd vor Dir liegt
Und - wenn Du nicht mehr glaubst
das es in der Macht Deiner Hände liegt
Dein dasein Dir zu gestalten,
Wenn die Winde an Dir zerren
wie tolle Hunde
Und niederträchtige Huldigungen Dich versuchen
Wenn Ekel Dir den Mund ausspült
Wenn Illusionen müde gaukeln
Und falsche Priester dir das Bett vorwärmen
Wenn alles also Maya ist
Dann ist es Zeit
Höchste Zeit
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Freitag, 7. Januar 2011
WAHRHEIT
Da alles was wir über das Außen sagen, sich grundsätzlich Da alles
Da alles was wir über das AUSSEN sagen,
sich grundsätzlisagen, sich grundsätzlich auf das eigenech auf das eigene Innenleben bezieht
und aleigene Innenleben bezieht, und alles, was wir über uns selbst sagen les,
und alles, was wir über uns selbst sagen das eigene
was wir üdas eigene Ich-Ideal wied
wiedergibt,ergibt,
und da jeund da jede unsererr ÄuSSerungengen
immerimmer nur einen Teilaspekt der
Wirklichkeit wiedergibt,
wiedergibt,
sind wir GRUNDSÄTZLICH nicht in der Lage,
wahrhaftige Aussagen zu treffen.
sind wir
nicht in der Lage,
wahrhaftige Aussagen zu treffen
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