Posts mit dem Label Hingabe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hingabe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 14. Juli 2012

War

Sinnead O'Connor sagte uns einst mit so klaren Worten dass Krieg herrscht. Und das stimmt ja, dass Wissen wir. Und wir kennen die Feinde. Die Wut, die wir in uns tragen sollten wir nicht aneinander verschwenden. Denn das liesse uns die wahren Verbrecher schonen und Ihrem Willen folgen.
Und das wär doch echt mal dumm.

Until the philosophy,
Which holds one race superior
And another inferior,
Is finally and permanently
Discredited and abandoned,
Everywhere is war.

Until there is no longer first class
Or second class citizens of any nation.
Until the color of a man's skin,
Is of no more significance then
The color of his eyes,
I've got to say "war".

That until the basic human rights,
Are equally guaranteed to all,
Without regard to race,
I say "war"

Until that day the dream of lasting peace,
World-citizenship and the rule of
International morality will remain
Just a fleeting illusion to be pursued,
But never obtained.
And everywhere is war.

Until the ignoble and unhappy regime
Which holds all of us through,
Child-abuse, yeah, child-abuse yeah,
Sub-human bondage has been toppled,
Utterly destroyed,
Everywhere is war.

War in the east,
War in the west,
War up north,
War down south,
There is war,
And the rumors of war.

Until that day,
There is no continent,
Which will know peace.

Children, children.

Fight!

We find it necessary.
We know we will win.
We have confidence in the victory
Of good over evil  




Mittwoch, 4. Juli 2012

Liebe? Welche Liebe?

Es ist durchaus nicht so, dass wir niemanden lieben könnten, 
solange wir uns nicht selbst lieben. 
Liebe ist unterschiedlich für jeden von uns, 
und vielschichtig, 
bezüglich des Objektes, dass wir lieben. 

Wir begehren, 
wir fühlen uns hingezogen zu etwas, 
wir wollen behüten und stützen, 
wir erschauern vor Wonne, 
wir kreisen in Gedanken um das mit Sehnsucht bedachte, 
wir fühlen uns ergänzt, 
ohne eigenes zutun Ganz gemacht
wir fiebern dem Zusammensein entgegen, 
wir erträumen uns Gemeinschaft.

Wir sehen Liebe als exclusives Projekt,
oder als übergreifende Bereitschaft, uns vielen anzuvertrauen.
Wir glauben, Liebe seie Allumfassend. 
Wir glauben auch, Liebe seie endlich.
Wir erfahren Liebe begrenzt 
in Zeit,
auf einen ausgewählten Kreis, 
abhängig von Nähe 
oder Frei von äusseren Determinanten.

"Dann ist es keine Liebe" behaupten wir
oder: "Das ist wahre Liebe"

Und wir mischen, 
je nach Gutdünken, 
wie es uns passt.

Zu all dem brauchen wir keine Eigenliebe.

Wir brauchen Eigenliebe jedoch, 
um selbst Liebe zu empfangen

Sonntag, 13. November 2011

Heute Du

Die Frage ist: Ist die Sehnsucht groß genug, 
um sich auf Kompromisse einzulassen 
oder: Stimmt die Lebenslüge der Freiheitssucher, und tatsächlich ist "Jeder Kompromiss ein weiterer Beschiss".
In der Auseinandersetzung mit dem Gegenüber, 
in der Projektion ist immer die Selbsterfahrung möglich.
Ohne Abgrenzung keine Hinwendung, 
ohne Zuneigung keine Erfahrung.
Während der Beschäftigung mit den eigenen Idealen ist 
eine idealisierende Vorstellung des Selbst einfach.
Es ist aber ja nicht das Objekt, das die Begierde auslöst, 
da es ein Objekt ist, ist es weder zu- noch abgeneigt, 
es verhält sich Objektgemäß neutral. 
Erst unsere Projektion belegt es mit Eigenschaften, 
erst unsere Wünsche geben ihm Bedeutung. 
Vielleicht ist die Frage also: 
aus welcher Tiefe wird der Wunsch nach Einigung geboren, 
ist es die Aneignung, die hier ersehnt wird und 
erwuchs der Wille aus dem Mangel an alternativer Vorstellung, 
oder ist hier tatsächlich ein Übermaß, das einen Kanal sucht?
Schlussendlich bleibt die Frage: 
Von wo kommen wir, zu begehren was sich bietet.


"Wär nicht das Auge sonnenhaft, Die Sonne könnt es nie erblicken" gab uns J.W.G.

Dienstag, 17. Mai 2011

ZEIT

  Zeit bejahen heißt, sich dem Augenblick ergeben, den Moment annehmen, sich der Zeit hingeben.
  Der Neurotiker ist der Zeitnutzer, der die Grenzen der Effizientmachung der Zeit nicht anerkennt. Er begreift sie nicht, ihm ist Zeit kein ERLEBNIS.
  Depression ist Vergangenheitsbehaftetheit:       Wert der Gegenwart ist ihr der Inhalt,(mindestens also Langeweile,) und ergibt sich aus der Qualität der Bewältigung der vergangenen Situationen (als diese gegenwärtig waren), und der Überzeugung, entweder die zukünftige Gegenwart beeinflussen zu können, oder ihr schicksalhaft zu erliegen, anstatt sie auf sich zukommenzulassen. 
  Verweilen in der Zeit bedeutet den Zeitboykott.    Sich der Zeit entziehen geschieht am ehesten, am einfachsten durch die Schaffung von Raum. Im selbst geschaffenen Raum ist die Außenzeit nicht Elementar.
  Feiern sind Inseln in der Zeit um die Grenzen der Nahbarkeit zu sprengen, und so auch die der Individualität.
  •   Zeitbrüche : Situationen die nichts mit der vorhergehenden und deren      Erfordernissen zu tun haben 
  • Monotonie: Sekunde ist gleich Minute und nur der Inhalt kann das ändern.
  • Sinnentleerung führt zur Zeitfixierung, führt zur Sinnentleerung führt zur Zeitfixierung, führt zur Sinnentleerung...hält ab von Selbstverwirklichung, denn wir (Wesenhaften) er-leben nicht Zeit, sondern Situationen.

Dienstag, 10. Mai 2011

Katholische Tradition

Interessant zu erwähnen ist sicherlich,

daß Katholiken

das Kreuz des Antichristen  schlagen,

wenn sie sich
 bekreuzigen.
                  
               Sie     ziehen    mit    der    rechten    Hand
                   
                  von    der   Stirn    zum    Sternum
                   
                 und    dann    von    der    linken    Schulter    nach    rechts.

(So wird der waagerechte Balken im unteren Abschnitt des Kreuzes gemacht,
also proportional genau verkehrt herum wie das Christuskreuz.)

Sie schlagen das umgekehrte Kreuz,
und werden wieder einmal nicht über Symbolismus aufgeklärt,

geschweige denn,
daß sie wissen,
 was diese Handbewegung
 auf das Magnetfeld des Körpers bewirkt -

die oberen Energiezentren werden durch die erste Bewegung
von oben nach unten
verschlossen
und durch die zweite Bewegung
den Querschlag
versiegelt -

also ein Verschluß der Energien.

Ebenso wirkt das Kreuzzeichen,

das vor allem die Katholiken

auf die Stirn von Neugeborenen machen

Sonntag, 9. Januar 2011

SEXUALITÄT (No means No)

Sexus zu Liebe machen, das ist Kultur.
Ohne Hingabe ist Partnerschaft eine nüchterne Angelegenheit. Das Triebleben ist, wenn es sich nicht auf ein zu befriedigendes Subjekt bezieht, das hohle Ende der Suche nach Lust und Leidenschaft.
Vertrauen und Mut sind Voraussetzung um sich in seiner Verletzbarkeit zu offenbaren. Sexualität in Hingabe bedeutet eigene Grenzen erfahren, gegebenenfalls gar verschieben.
Vergewaltigte und Traumatisierte sagen entweder immer oder nie wieder Nein, sie suchen die Randsituation, (um sich -verspätet- zu wehren, um in der Gegenwart die Vergangenheit zu ändern), doch sie haben das Gefühl für eigene Grenzen aus dem Blick verloren, so daß sie sie nur intellektuell ausloten können. Sie veräußern sich komplett, um im Nachhinein zu beweisen das es ihnen nicht geschadet hat, oder sie kriechen in sich hinein bis die Verbindung zum Aussen negiert scheint. Im Extremfall wählen sie beide Strategien zugleich.
Der Traumatisierende dabei nimmt nicht nur dem Objekt seiner Begierde sondern zudem sich selbst die Möglichkeit zur Erfüllung im Anderen, zur Auflösung, zur Entsagung des Selbst. Der Gewalttäter entzieht für die nur kurz-andauernde Befriedigung eines lüsternen Bedürfnisses seines Körpers der eigenen Seele die Potenz zur Überantwortung an den Anderen, der Fügsamkeit in den Wunsch des Anderen und des Erblühens in der totalen Selbstauflösung.  Diese Form der Sexualität ist für die Seele das, was Junk-Food für den Körper ist, es macht nicht lange satt, es verlangt nach immer mehr und es hinterlässt einen schalen Nachgeschmack. 
Erst die Fürsorge am Gegenüber durch die diffuse Streuung und temporäre Auflösung des Ego befähigt die Seele sich zu der Höhe aufschwingen die ihre Grenze und damit ihre Bestimmung ausmacht.
Ohne innere Hingabe ist Sex eine Phrase, die das Selbst verleugnet.